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Biographie:

John Ronald Reuel Tolkien wurde am 03.01.1892 in Blomfontein/Südafrika geboren. Im Jahre 1895 kehrte die Familie in ihre englische Heimat in der Nähe von Birmingham zurück. Doch ein Jahr später starb sein Vater, 1904 seine Mutter, worauf der Waisenjunge von einer Tante und einem katholischen Geistlichen erzogen wurde. Tolkien hatte eine herausragende Sprachbegabung, die schon früh entdeckt wurde. Nach seinem Schulabschluss beherrschte er neun Fremdsprachen (Latein, Griechisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Altenglisch, Altnordisch, Isländisch und Finnisch). Zusätzlich entwickelte er vollständige Kunstsprachen für die Völker seiner Geschichten.

Tolkien diente im Ersten Weltkrieg bei den Lancashire Fusiliers und die Kriegserlebnisse bewegten ihn tief. Der Grausamkeit des modernen Krieges setzte er seine Vorstellungen über eine romantische Epoche der Vergangenheit und die nordischen Mythologien entgegen. Zudem liebte er die englische Landschaft.

Bereits vor Kriegsbeginn hatte Tolkien an der Oxford University ein Englisch-Studium begonnen, welches er nach dem Krieg beendete. Von 1918 bis 1920 war er Mitarbeiter des renommierten Oxford English Dictionary . Als Professor für englische Sprache lehrte er bis 1959 an verschiedenen Universitäten. Die frühen Formen des Englischen waren sein Spezialgebiet. Auf dem Fachbuch-Sektor machte er sich früh mit A Middle English Vocabulary (1924) einen Namen. Es folgten weitere Arbeiten, darunter eine Neu-Ausgabe von Sir Gawain and the Green Knight (1925), die zusammen mit E. V. Gordon entstand.

Bereits vor Beginn des Zweiten Weltkriegs hatte Tolkien literarische Freundschaften (C. S. Lewis, Owen Barfield und Charles Williams.) Diese Gruppe wurde unter der Bezeichnung »The Inklings« ( inkling = englisch für »Ahnung« oder »vage Idee«) bekannt. Im Verlauf ihrer regelmäßigen Treffen wurden viele Werke der Autoren erstmals vorgetragen und kritisiert. Das galt auch für Auszüge aus Der Herr der Ringe .

Angeblich geht die gesamte literarische Schöpfung Tolkiens auf einen Moment der Inspiration zurück, in dem er auf einem weißen Blatt Papier den Satz »And in a hole there sat a hobbit« (»Und in einer Grube saß ein Hobbit«) schrieb. In jedem Fall erschien der Roman Der kleine Hobbit ( The Hobbit, or There and Back Again , 1937) als erstes Werk des Autors. Hier handelt sich um ein Kinderbuch welches erstmals die Welt Mittelerde vorführt, in der alle Geschichten des Autors spielen.

Eine Zusammenfassung des Buches erhalten Sie weiter unten auf dieser Seite.

Da der erste Roman ein totaler Erfolg war, wurden Tolkiens Verleger dazu veranlasst den Autoren um eine Fortsetzung zu bitten. Dieser Wunsch wurde aber erst 17 Jahre später erfüllt.

15 Jahre lang schrieb Tolkien am 1.200 Seiten langen Epos Der Herr der Ringe ( Lord of the Rings, 1954/55). Dieses Buch war eindeutig für kleine Kinder nicht mehr geeignet. Das Werk erschien aufgeteilt in folgende Bände:

Die Gefährten ( The Fellowship Of The Ring, 1954),
Die Zwei Türme ( The Two Towers , 1954) und
Die Rückkehr Des Königs ( The Return Of The King, 1955)
Es wurden mehr als 50 Millionen Exemplare verkauft, was Tolkien zum meistgelesen Fantasy-Autor schlechthin macht. Die Handlung des Buches Der Herr der Ringe ist von abgeklärten Kritiken als relativ simpel bezeichnet worden, auch die literarischen Qualitäten haben weniger zu diesem Erfolg beigetragen, sondern eher die Art der Phantasiewelt Mittelerde.

Dieses Werk hat unzählige Autoren beeinflusst, denn Fantasy-Schriftsteller hielten es nicht mehr für nötig, ihre Geschichten in Reiseerzählungen, Träumen oder Zeitreise-Abenteuern zu verpacken, da Mittelerde auf souveräne »Erklärungen« ihrer Existenz verzichtete.

Gedichte und Gesänge aus Mittelerde erschienen in The Adventures of Tom Bombadil and Other Verses of the Red Book (1962) und The Road Goes Ever On: A Song Cycle (1967).

Bis zu seinem Tod wies Tolkien Vermutungen zurück, seine Werke seien als Allegorien über die Geschichte und Politik des modernen Großbritannien in der Zeit des Zweiten Weltkriegs gemeint. Ähnlich hartnäckig widersetzte er sich einer Umsetzung in andere Medien. 1961 genehmigte er eine Radiofassung der BBC, und erst 1969 verkaufte er die Filmrechte an die Produktionsfirma United Artists.

Vier Jahre später starb er am 0 2.09.1973 in Bournemouth/England, wo er zuletzt mit seiner Frau gelebt hatte.

Danach dauerte es noch einmal fünf Jahre, bis Ralph Bakshis Zeichentrickverfilmung Der Herr der Ringe ( The Lord of the Rings , USA 1977) in die Kinos kam, doch fand er unter den Tolkien-Fans wenig Zustimmung. Erst dem neuseeländischen Regisseur Peter Jackson gelang mit Der Herr der Ringe ( The Lord of the Rings - The Fellowship of the Ring , USA/Neuseeland 2001) der totale Erfolg.

Der Kleine Hobbit

Als der Hobbit Bilbo Beutlin vor seiner Höhle im Auenland sitzt, begegnet ihm sein Freund, Gandalf der Zauberer, den er für den nächsten Tag zum Tee einlud.

Bilbo hat die Einladung schon fast vergessen, als es am nächsten Tag an der Tür klopft und nacheinander dreizehn Zwerge und Gandalf bei ihm auftauchen. Leicht wütend bewirtet er jedoch seine Gäste, wie es sich für einen Hobbit gehört, und erfährt dabei von ihrem Vorhaben: Sie wollen Bilbo als Meisterdieb engagieren, damit er ihnen hilft einen Schatz der Zwerge zurückzuholen. Jedoch wird der Schatz in einem Berg vom Drachen Smaug gehütet. Obwohl sich Hobbits nie auf ein Abenteuer einlassen und ein ruhiges Leben bevorzugen, willigt Bilbo dem Vertrag ein. Insgeheim hofft er jedoch, dass die Zwerge am nächsten Tag ohne ihn aufbrechen.

Am nächsten Morgen jedoch erkennt Bilbo, dass er sein Versprechen halten muss und begibt sich auf die gefährliche Reise, die sich durch das Westliche Land, über das Nebelgebirge und durch Düsterwald führt, hinter dem schließlich der Einsame Berg liegt.

Aber mitten auf ihrer Reise werden sie in einem unbewohnten Gebiet durch Trolle überrascht, die sich nicht einig sind, wie sie die armen Zwerge am besten zubereiten sollen, um sie zu Essen. Durch Gandalfs Zauber jedoch verwandeln sie die ersten Sonnenstrahlen am folgenden Morgen zu Stein. Die Gruppe entdeckt die Trollhöhle, in der sich einige Schätze und Waffen befinden, die sie behalten.

Ihr Weg führt sie nach Bruchtal, wo sie von dem Elbenkönig Elrond für einige Tage aufgenommen werden. Elrond erkennt, dass die gefundenen Trollwaffen einst Waffen waren, die von Elben, für den Kampf gegen Orks, geschmiedet wurden. Außerdem entdeckt er auf ihrer Karte von dem Einsamen Berg eine Geheimschrift, die näheren Aufschluß darüber gibt wie man in den Berg gelangen kann, der mit Magie verschlossen ist.

Nach dem Aufbruch aus Bruchtal gerät die Gruppe jedoch in ein Unwetter und flüchtet in eine nahe gelegene Höhle des Nebelgebirges. Diese gehört allerdings zu einem Höhlensystem von Orks, die die Zwerge und Bilbo gefangen nehmen. Gandalf kann sie jedoch schnell befreien, aber auf der Flucht geht Bilbo »verloren«, und irrt allein durch die unterirdischen Gänge. Dort findet er durch Zufall einen Ring am Boden, den er in seine Tasche steckt.

Auf der Suche nach dem Ausgang trifft er auf das Geschöpf Gollum, der in den Tiefen des Berges lebt. Dieser bietet Bilbo ein Spiel an: Beide wollen sich abwechselnd Rätsel stellen, die der Andere beantworten muss. Gewinnt Gollum, darf er Bilbo fressen; gewinnt Bilbo muss Gollum ihm den Ausgang aus dem Höhlenlabyrinth zeigen.

Nach einigen Rätseln jedoch findet Gollum durch Zufall heraus, dass Bilbo einen Ring in der Tasche hat, der einst in Gollums Besitz war, und greift Bilbo daraufhin an. Der Ring jedoch gehörte einst dem »Dunklen Herrscher« Sauron, der fleischgewordenen Satansgestalt in Tolkiens Werk. Glücklicherweise erkennt Bilbo während der Flucht die Fähigkeit des Ringes: Der Träger wird beim Aufstreifen des Ringes unsichtbar. Dies macht sich Bilbo zunutze und ihm gelingt es, Gollum unbeobachtet zu Folgen und dadurch zu fliehen.

Entkommen, trifft Bilbo wieder auf die Zwerge und Gandalf, erzählt ihnen aber nichts über den Ring.

Als sie auf der östlichen Seite des Nebelgebirges ankommen, machen sie sich auf den Weg zum Düsterwald. Doch sie werden von Wölfen angefallen und ihnen gelingt erneut eine Flucht, dieses Mal jedoch durch Hilfe von Adlern.

Da ihre Vorräte knapp werden, hören sie auf Gandalfs Rat, eine Rast bei Beorn zu machen. Dieser hilft ihnen, als er von ihrer Flucht vor den Orks erfährt. Gestärkt macht sich die Gruppe wieder auf ihren Weg, doch werden sie nun nicht mehr von Gandalf begleitet. Als ihre Vorräte zur Neige gehen und sie sich noch immer im Düsterwald befinden, beschließt die Gruppe vom Weg abzuweichen, obwohl Beorn und Gandalf sie ausdrücklich davor gewarnt haben. Unglücklicherweise finden sie aber nicht mehr zurück auf ihren Weg und irren hilflos durch den Wald. Sie werden unerwartet von Spinnen angefallen, aber Bilbo kann die Zwerge durch seinen Zauberring aus der Gefahr retten. Dabei ist er allerdings gezwungen den neugierigen Zwergen von seinem Ringfund zu erzählen.

Durch die ziellose Wanderung durch den Düsterwald hat die Gruppe die Aufmerksamkeit der dort lebenden Elben auf sich gezogen. Diese misstrauen der Gruppe und nehmen die Zwerge gefangen, denn Bilbo kann mit Hilfe seines Ringes entfliehen. Er folgt ihnen allerdings und kann den Zwergen erneut zur Flucht verhelfen.

Gemeinsam lassen sie Düsterwald hinter sich und erreichen die Seestadt Esgaroth, in der sich die Bewohner an die alten Erzählungen erinnern, in denen die Zwerge noch im Einsamen Berg lebten und alle von ihrem Reichtum profetieren. Sie helfen der Gruppe ihre Vorräte aufzustocken und schon nach kurzer Zeit machen sie sich auf den Weg zu ihrem Ziel, dem Einsamen Berg. Bilbo findet dort die Geheimtür, die in den Berg hineinführt. Er wird als »Meisterdieb« vorgeschickt und er trifft im Inneren auf den Drachen Smaug. Unglücklicherweise reizt er diesen so sehr, so daß dieser als Rache zur Seestadt fliegt, um sie zu zerstören. Den mutigen Bewohnern gelingt es jedoch den Drachen zu töten, und so ist für die Zwerge möglich gefahrlos den Einsamen Berg mitsamt seinem Schatz wieder in Besitz zu nehmen. Die Bewohner von Esgaroth verlangen jedoch eine Entlohnung und geraten darüber mit den Zwergen in Streit. Erst ein Orkangriff bringt Zwerge, Menschen und Elben zur Vernunft und lässt sie gemeinsam gegen ihre Feinde kämpfen.

Nach der Schlacht bekommen alle ihren gerechten Anteil und Bilbo macht sich wieder auf den Weg nach Hause in das ruhige Auenland...

Der kleine Hobbit führt erstmals die Welt Mittelerde vor, in der alle Geschichten des Autors spielen. Neben dem Volk der Hobbits oder »Halblinge« werden die der Zwerge, Elben und Menschen vorgestellt. Wichtige Figuren des Romans tauchen in Der Herr der Ringe wieder auf. Somit ist Der Kleine Hobbit die Vorgeschichte des Buches Der Herr Der Ringe.

Der Herr Der Ringe, Die Gefährten (The Lord Of The Rings, The Fellowship Of The Ring)

Es ist der 22. September im Jahre 3001 des dritten Zeitalters (D.Z.) und Bilbo Beutlin gibt eine große Feier zum seinem 111. Geburtstag. Auch sein Vetter Frodo feierte an diesem Tag seinen 33. Geburtstag. Als Bilbo vor etwa 60 Jahren von seiner langen Reise in das Auenland zurückkehre, gingen in Hobbingen viele Gerüchte und so manches Gerede herum. Meist waren es die Geschichten über Bilbos Reichtum, aber auch Gandalf, mit dem er befreundet war. Die Ankündigung zu einer so großen Feier verstärkte das Gemunkel nun noch mehr.

Selbstverständlich kommt auch Gandalf zu diesem Langerwarteten Fest. Doch als plötzlich Bilbo mitten in seiner Rede verschwindet fühlen sich viele bestätigt. Dieses Verschwinden ist von Bilbo geplant und nur Gandalf ist davon unterrichtet. Bilbo will das Auenland verlassen und seinen ganzen Besitz, einschließlich des Rings, Frodo vermachen. Den Ring fand Bilbo vor 60 Jahren bei Gollum. Doch es handelt sich dabei, um einen Ring, der vor tausenden von Jahren von Sauron, dem dunklen Herrscher geschmiedet worden war. Dieser Ring macht seinen Träger unsichtbar, doch weil Sauron seine ganze Macht an diesen Ring gebunden hat, verschwinden nach und nach die guten Eigenschaften des Trägers. Bilbo hat einige Probleme sich bei seinem Abschied von dem Ring zu trennen und Gandalf kann ihn nur mit Mühe überzeugen, dass es das beste ist, wenn der Ring im Auenland bei Frodo bleibt. Bilbo löst sich von dem Ring und geht nach Bruchtal, zu den Elben um dort sein Buch fertig zu schreiben.

Gandalf verlässt kurz das Auenland und lässt sich für die nächsten drei Jahre nicht mehr blicken. Er macht einige Kurzbesuche bei Frodo und man hört für die kommenden neun Jahre nichts mehr von dem Zauberer.

Es ist das Jahr 3018 des D.Z. und Frodo nähert sich seinem 50. Geburtstag. Frodo wird nun zu dem neuen Gesprächstoff der Hobbits, da er Bilbo immer ähnlicher wird. Frodo macht schon seit einigen Jahren lange Spaziergänge, meistens alleine, dabei sieht er vermehrt Elben und Zwerge, die Richtung Westen wandern. Auch die Gerüchte über Schwarze Reiter sammeln sich. Außer ihm und seinem Gärtner und gutem Freund Sam (Samwise Gamdschie) scheint sich in Hobbingen niemand für die Geschehnisse zu interessieren.

Im April des selben Jahres erscheint Gandalf wieder und erzählt Frodo alles, was er bis jetzt über den Ring, Gollum, Sauron und die nahende Gefahr wusste. Frodo hört auf Gandalfs Ratschlag nach Bruchtal zu gehen und plant das Auenland an seinem Geburtstag, dem 22. September zu verlassen. Sam freut sich, denn er darf mit und wird endlich seine geliebten Elben sehen. Der Plan das Auenland zu verlassen, wird so gut wie möglich geheim gehalten und dadurch getarnt, indem sich Frodo ein Häuschen in Bockland/Krickloch (östliches Auenland) kauft und seinen Besitz in Hobbingen verkauft. Etwa mitte Juni verläßt Gandalf das Auenland und verspricht spätestens bis zum 22. September wieder in Hobbingen zu sein.

Doch am 22. September fehlt jede Spur von Gandalf. Frodo beschließt trotzdem aufzubrechen und hofft, dass er Gandalf in Krickloch antrifft. Abends bricht er mit Sam und Pippin (Peregrin Tuk) auf, und noch am selben Abend erreichen die schwarzen Reiter Hobbingen und erfahren, dass Frodo nicht mehr da ist.

Am nächsten Tag bemerken die Hobbits, dass sie von den Schwarzen Reitern verfolgt werden und müssen sich zwei mal vor ihnen verstecken. Beim zweiten Mal ist es jedoch sehr knapp, da einer der Nazgûl geradewegs auf das Versteck der Hobbits zukommt. Doch genau in diesem Moment kommen einige Elben des Weges. Der Elbenaführer Gildor bietet den Hobbits an gemeinsam durch die Nacht zu wandern. Dankend nehmen die Hobbits den Vorschlag an und am darauf folgenden Morgen erreichen sie das Haus des Bauern Maggot. Dort erfahren sie, daß kurze Zeit vorher ein Schwarzer Reiter nach Frodo gefragt hat. Später bringt der Bauer seine Gäste zur Bockenburger Fähre. Dort wartet schon der nächste Gefährte und Freund Merry (Meriadoc Brandybock) und sie setzen zu viert über den Fluss über. Nach einigen Meilen Fußweg erreichen sie Frodos neues Haus in Krickloch. Dort erfährt Frodo, daß Merry und Pippin schon seit längerem wissen, daß Frodo vor hat das Auenland zu verlassen und dass er einen geheimnisvollen Ring bei sich hat. Merry hat bereits alles für den Aufbruch vorbereitet.

So können die Hobbits zusammen am nächsten Tag aufbrechen und wandern durch den Alten Wald. Jedoch kommen sie dem Alten Weidenmann zu nahe und schweben in Lebensgefahr und können glücklicherweise in letzter Sekunde von Tom Bombadil gerettet werden, der singend seines Weges daherkommt. Er befreit die gefangenen Hobbits und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Sie lernen seine freundliche Frau Goldbeere kennen und bleiben in guter Bewirtung zwei Tage, bis sie ihren Weg zu den Hügelgräbern fortsetzen. Beinahe sterben sie auch hier, doch noch einmal kommt Tom Bombadil ihnen zu Hilfe und begleitet sie bis einige Meilen vor Bree. Die Hobbits erreichen noch am gleichen Tag Bree und das Gasthaus „Zum Tänzelnden Pony“.

Dort treffen sie den Waldläufer Streicher, zu dem sie anfangs kein Vertrauen haben, erfahren aber später in einem Brief von Gandalf, dass Streicher sie nach Bruchtal führen soll. Gandalf und Streicher sind gute Freunde, und bis jetzt wissen die Hobbits noch nicht, dass Streicher später zur Ringgemeinschaft dazugehören soll.

Am nächsten Tag bricht die Gruppe Richtung Bruchtal auf. Aber schon bei der Wetterspitze gibt es Schwierigkeiten, denn Frodo begegnet den Nazgûl und wird durch eine Mordorklinge schwer verletzt. Streicher ist deshalb nicht in der Lage die Wunde vollständig zu heilen und kann die Vergiftung nur vorübergehend aufhalten. Durch Glück treffen sie auf den Elb Glorfindel, der Frodo sein Pferd gibt, um die Ringgeister abzuschütteln und nach Bruchtal zu kommen.

In Bruchtal wird Frodo von Elrond geheilt. Hier trifft die Gruppe auch Gandalf wieder und zusätzlich gibt es ein erneutes Widersehen mit Bilbo. Während ihres Aufenthalts in Bruchtal wird eine geheime Ratssitzung abgehalten, in der beschlossen wird, dass Der Ring zerstört werden muss, damit er nicht in die Hände von Sauron fällt.

Um den Ring zu zerstören muss er nach Mordor gebracht werden und in die Klüfte des Orodruin (Schicksalsberg) geworfen werden, wo er auch geschmiedet wurde.

Um den gefährlichen Weg zu meistern, sollen die vier Hobbits, wenigstens einen Teil des Weges, begleitet werden. Man einigt sich auf Streicher (als Vertreter der Menschen aus dem Norden), Gandalf (als Zauberer), Boromir (ein Abgesandter der Menschen aus Gondor), Gimli (Vertreter der Zwerge) und Legolas (Vertreter der Elben) - die die Ringgemeinschaft bilden.

Der Weg führt die Gefährten nach Moria, eine alte Zwergenstadt unter dem Nebelgebirge, die jedoch von den Zwergen vor langem verlassen wurde. Nun bewohnen Orks die verlassene Stadt und in den Tiefen Morias lebt ein Balrog (=Feuerdämon) aus der anderen Welt.

Bei einem Kampf mit diesem stürzt Ganfald in die Schatten. Die Gefährten werden von Aragorn aus den Mienen Morias nach Lothlorien geführt.

In Lothlorien, einem Gebiet der Elben, das von Galadriel und Celeborn geführt wird, bleibt die Ringgemeinschaft einige Wochen, doch die Zeit scheint nicht zu vergehen. Beim schweren Abschied bekommt jedes Mitglied der Ringgemeinschaft ein Geschenk und einen Elbenmantel von Galadriel. Danach setzen sie ihren Weg mit Booten auf dem Fluß Anduin fort. Allerdings wissen sie nicht, dass sie seit Moria von Gollum beobachtet und verfolgt werden. Während einer Rast verfällt Boromir dem Ring und versucht ihn Frodo zu stehlen. Dieser kann allerdings mit Hilfe der Magie des Ringes fliehen und setzt mit Sam auf die andere Seite des Flusses über. Die beiden machen sich alleine auf den gefährlichen Weg nach Mordor. Die restliche zerfallende Gemeinschaft wird unerwartet von Sarumans Orks überfallen…

Der Band Nr. 1 der Trilogie besteht aus zwei Büchern: Buch Nr. 1 und 2. Das Buch Nr. 1 fängt mit Bilbos Abschiedsfest an und endet mit Frodos Flucht zur Furt (im Film ist Arwen dabei, im Buch Glorfindel). Es ist in 12 Kapitel gegliedert: Das zweite Buch ist in 10 Kapitel gegliedert und fängt in Bruchtal an und endet mit Boromirs Tod bzw. mit Frodos und Sams Wegbeginn nach Mordor, als sie alleine Richtung Osten ziehen.

Der Herr Der Ringe, Die Zwei Türme (The Lord Of The Rings, The Two Towers )

Schon bald erkennt Boromir seine Fehler und versucht sein Verhalten rückgängig zu machen. Bei dem Versuch Merry und Pippin vor den Orks aus Isengard zu retten, die diese fälschlicherweise für Sam und Frodo halten, wird er tödlich verletzt. Er kämpft bis zum Schluss heldenhaft und tötet dabei viele Orks, doch gegen eine so große Überzahl hat auch er keine Chance. Aragorn, Gimli und Legolas kommen trotz ihres verzweifelten Einsatzes leider zu spät. Die Orks verschwinden mit Merry und Pippin, während Boromir im Sterben liegt. Aragorn erweist Boromir die letzte Ehrer und verspricht ihm, dass er nicht zulassen wird, dass die weiße Stadt fällt. So kann Boromir »friedlich« sterben. Danach legen die drei Gefährten Boromir in eines ihrer Boote und überlassen ihn dem Strom des Anduin. Am Abend nehmen die drei Gefährten die Verfolgung der Orks auf während Frodo und Sam weiter in Richtung Osten, nach Mordor marschieren.

Etwa drei Tage später nutzen Merry und Pippin einen Tumult, der durch den Angriff der Rohirrim (Bewohner Rohans) entstanden ist und fliehen in den Fangorn Wald. Dort treffen sie zum ersten Mal in ihrem Leben Baumbart, den Anführer der Ents. Kurze Zeit später vernichten die Rohirrim die Orks aus Isengard. In der Zwischenzeit überqueren Frodo und Sam die Totensümpfe unter der Führung von Gollum. Aragorn, Gimli und Legolas begegnen Eomer und seinen Reitern. Sie bekommen von diesem nach einem kurzen Gespräch zwei Pferde ausgehändigt (Hasufel und Arod) und setzen ihren weg in Richtung Fangorn Wald fort, in der Hoffnung Merry und Pippin zu finden. Im Wald treffen sie auf den »auferstandenen« Gandalf, der sich nun »Gandalf der Weiße« nennt. Zu viert begeben sie sich in Richtung Edoras, wo Gandalf Grima Schlangenzunge vertreibt und den ehemals von Saruman besessenen Theoden heilt. Theoden sammelt seine Soldaten und alle ziehen Richtung Helms Klamm. Nach der gewonnenen Schlacht bei Helms Klamm reiten Theoden, Gandalf, Aragorn, Legolas, Gimli und einige Reiter nach Isengard um mit Saruman über seine Kapitulation zu reden und Frodo und Sam erreichen Morannon - Das Schwarze Tor. In der nächsten Nacht schaut Pippin in den Palantir und sieht Sauron. Zu seinem Schutz reitet Gandalf mit ihm nach Minas Tirith.

Frodo und Sam treffen auf Faramir, Boromirs Bruder, welcher ihnen für einige Tage Unterkunft gibt. Danach ziehen die Beiden mit Gollum Richtung Cirith Ungol. Jedoch kommt es zu einem Zwischenfall, denn Gollum merkt, dass Sam seinen Plan durchkreuzen will, den Ring an sich zu nehmen. Er hintergeht Sam und Frodo schickt seinen Freund nach Hause, weil er Gollum traut. Aber Sam lässt sich nicht abwimmeln und folgt den beiden. Denn Gollum führt Frodo in Kankras Höhle und lässt ihn dort allein…

Der Band Nr. 2 der Trilogie besteht auch aus zwei Büchern (Nr. 3 und 4). Das Buch Nr. 3 hat 11 Kapitel und fängt mit Boromirs Tod und endet mit Sarumans Niedergang. Es behandelt die Geschichte von Aragorn, Legolas und Gimli. Das Buch Nr. 4 hat 10 Kapitel und behandelt das Schicksal von Frodo und Sam. Es fängt mit ihrer Trennung von der Ringgemeinschaft und endet als Orks Frodo gefangen nehmen.

Der Herr Der Ringe, Die Rückkehr Des Königs (The Lord Of The Rings, The Return Of The King)

Nach vier durchrtittenen Nächten erreichen Gandalf und Pippin Minas Tirith - die weiße Stadt. Währenddessen wurde Aragorn von Waldläufern aus seiner Sippe eingeholt und gemeinsam mit ihnen, Legolas und Gimli beschreitet er die "Pfade der Toten". Er Schafft es die Armee der Toten auf seine Seite zu bringen, da er Isildurs Erbe ist und die Toten Isildur noch etwas schuldeten. Zur gleichen Zeit sammelt Theoden die verbliebenen Truppen und eilt Gondor zu Hilfe. Währenddessen gibt es vor den Toren von Minas Tirith die ersten kleinen Gefechte und Gandalf kann nur mit Mühe und Not den verletzten Faramir retten.

In der Zwischenzeit starten die ersten heftigen Angriffe auf die Elben in Lorien, die sie erforlgreich zurückschlagen (insgesamt wird es noch zwei weitere Angriffe auf Lothlorien geben). Auch die Ents schlagen, die aus Osten und Norden einfallenden feindlichen Armeen vernichtend zurück.

Frodo wird von Kankra gefangen genommen und Sam kann ihn durch Galadriels Geschenk, die Phiole, retten. Er besiegt die Riesenspinne, aber Orks nehmen den eingesponnenen Frodo mit nach Cirith Ungol. Doch Sam hat gemerkt, dass Frodo nur gelähmt ist und verfolgt die Orks. Zwei Tage später, am 14. März, fängt die Belagerung von Minas Tirith an und Sam befreit Frodo aus Cirith Ungol. Am nächsten Morgen dringen die ersten Feinde bereits in die Stadt ein. Denethor verbrennt sich auf dem Scheiterhaufen und dank Pippins Achtsamkeit und Beregonds Entschlossenheit schafft man es den verletzten Faramir vom Scheiterhaufen zu retten. In diesem Moment hört man schon den Schlachtruf der Rohirrim und die Schlacht auf den Pelenor Feldern beginnt. Theoden fällt und Eowyn besiegt den Hexenkönig von Angmar, wird aber schwer verwundet.

Als es danach aussieht, als ob die Feinde doch noch siegen würden würden erreicht Aragorn mit frischen Truppen das Schlachtfeld und die Feinde, die Minas Tirith belagerten, werden besiegt. Am 18. März bricht Aragorn mit den übriggebliebenen Truppen Richtung Mordor auf. Am 25. März kommt es vor den Toren von Morannon zu der Schlacht zwischen den Armeen Mordors und den verbündeten westlichen Armeen. Als es danach ausschaut, daß die westlichen Armeen Mordors Truppen unterliegen würden, kommen die Adler zu Hilfe und vertreiben die Nazgûl. Einige Augenblicke später erzittert die Erde und es ist klar, daß der Ringträger seine Aufgabe erfüllt hat. Sauron ist besiegt und Mordors Armeen verstreuen sich in alle Himmelsrichtungen, ergeben sich oder werden niedergestreckt. Auch Frodo und Sam werden von den Adlern aus der Lavaflut gerettet. In den darauf folgenden Wochen werden die beiden Ringträger - Frodo und Sam - geehrt, Aragorn wird gekrönt und der weiße Baum in Minas Tirith wird wieder eingepflanzt. Am ersten Juli erreichen auch Elrond und Arwen Minas Tirith, sie heiratet Aragorn und wird Königin.

Anfang August macht sich ein Geleitzug nach Edoras auf, wo sie am 10. August den verstorbenen König Theoden bestatten. Aragorn begleitet den Zug (Elrond, Galadriel, Gandalf, die Hobbits...) bis westlich von Isengart. Einige Tage später begegnet man Saruman und Grima Schlangenzunge. Die Gruppe denkt sich nichts dabei und setzt ihren Weg nach Bruchtal fort, wo sie am 21. September ankommen und einen Tag später Bilbos 129. Geburtstag feiern. Am 05. Oktober verlassen Gandalf und die Hobbits Bruchtal und machen sich auf den Weg nach Bree, das sie am 28. Oktober erreichen. Die Hobbits setzen den Weg nach Auenland ohne Gandalf fort und stellen fest, dass Saruman und seine Schergen jetzt im Auenland regieren. Am 03. November kommt es zu der Schlacht zwischen den Hobbits, unter der Führung von Merry und Pippin, und den Eindringlingen. Die Hobbits siegen und Saruman wird von Grima »getötet«. Daraufhin töten die umstehenden Hobbits den Mörder.

Das nächste Jahr ist ein gutes Jahr und deswegen wird es auch das Jahr "der Fülle" genannt. Das Auenland und Mittelerde erholen sich langsam aber sicher von den Kriegswirren. Frodo wird Bürgermeister und Sam heiratet Rosie. Aber immer mehr und mehr Elben verlassen Mittelerde. Am 21. September des nächsten Jahres (3021 D.Z.) machen sich Frodo und Sam in die Richtung der grauen Anfurten auf. Unterwegs treffen sie auf Merry, Pippin, Gandalf und die anderen Ringhüter (Elrond, Galadriel und Celeborn ), die Mittelerde verlassen. Gemeinsam bestreiten sie den Weg zu den grauen Anfurten, wo sie sich am 29. September von Sam, Merry und Pippin verabschieden um nach Westen - nach Aman - zu segeln. Am 06. Oktober kommt Sam nach Hause, wo seine Famillie auf ihn wartet.

Der letzte Teil der Trilogie besteht auch aus zwei Büchern (Nr. 5 und 6). Das Buch Nr. 5 hat zehn Kapitel und fängt mit Gandalfs und Pippins Ankunft in Minas Tirith und endet mit der Schlacht vor dem Schwarzen Tor. Das sechste Buch hat neun Kapitel und fängt mit Frodos Befreiung durch Sam und endet an Grauen Anfurten wo sich Sam von Frodo verabschiedete.

»…Und somit endet mein Lieblingsbuch…«

Die Ringe Der Macht

Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
Einer dem Dunklen Herrn auf Dunklem Thron
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor wo die Schatten drohn.

Vor langer Zeit wurden in Eregion viele Elbenringe hergestellt, Zauberringe, wie man sie nennt, und es gab natürlich verschiedene Arten: manche waren mehr und manche weniger wirksam. Die weniger wirksamen Ringe waren nur Versuche in der Kunst, ehe sie voll entwickelt war, und für die Elbenschmiede waren sie bloße Kleinigkeiten – und dennoch gefährlich für Sterbliche, denn die Ringe merzen ihre Träger aus.

Später, als das Schmieden gelang wurden drei Ringe den Elbenkönigen gegeben:

• Cirdan bekam Narya (Ring des Feuers; hatte einen Rubin)

• Galadriel bekam Nenya (Ring des Wassers; aus Mithril mit einem Admanten)

• Elrond bekam Vilya (Ring der Luft; aus Gold mit einem Saphir)

Die Zwergenringe werden je einem Volksstamm zugeordnet:

Zwergenring von:

• Barins Volk

• Bavors Volk

• Durins Volk

• Druins Volk

• Dwalins Volk

• Thelors Volk

• Thrars Volk

Der eine Teil der Ringe ging »verschollen« oder von Drachen geschmolzen wurden. Die Zwerge wurden gieriger, aber noch lange nicht so machthungrig, wie die Menschen.

Die neun Ringe der Menschen gaben unendliches Leben an ihren Träger, ebenso die Macht sich unsichtbar zu machen nach Wunsch und im gleichen Atemzug machten sie unsichtbare Dinge für den Träger sichtbar. Obwohl die Fähigkeit der Unsichtbarkeit ursprünglich je nach Wunsch des Trägers kam und ging, begannen diese mit der Zeit zu verblassen und wurden schließlich zu Geistern in der realen Welt. Über die neun Träger der Menschenringe ist nicht viel bekannt. Es heißt sie wären Könige gewesen, Herrscher und Mächtige. Tatsächlich wurden sie aber erst mit Hilfe ihrer Ringe zu tatsächlich Mächtigen, denn zu ihren realen Lebzeiten kosteten sie die Macht die die Ringe ihnen verlieh voll aus und sie wurden zu großen Königen, mächtigen Zauberern und unbesiegbaren Kriegern. Letztlich aber verloren sie ihren eigenen Willen und wurden zu den wichtigsten, gefährlichsten und treuesten Dienern Saurons . Sie wurden die Nazgûl - die Ringgeister.

Der Eine Ring, der von Sauron im Zweiten Zeitalter, in den Feuern des Orodruin, im Lande Mordor, geschaffen wurde trug Saurons Macht in sich und alle anderen Ringe waren ihm unterlegen oder sogar zu Diensten. Mit diesem Ring zerstörte er große Teile Mittelerdes, doch Isildur schlug den Ring im Kampf von Saurons Hand. Schon bald aber wurde Isildur betrogen und der eine Ring fiel in den Anduin und war für lange Zeit verloren. Aber dann suchte der Ring sich einen neuen Träger, einen Hobbit: Deagol fand ihn, als er mit Smeagol angeln ging, aber dieser begehrte den Ring und erwürgte seinen Freund. Smeagols Verstand wurde durch den Ring mehr und mehr vergiftet und so entwickelte er sich zu dem Geschöpf Gollum. Aber ihm ging der Ring verloren und Bilbo fand ihn auf einem Abenteuer. Bilbo hatte ihn für einige Zeit in seinem Besitz, bis er an seinem 111. Geburtstag alles seinem Vetter Frodo überschrieb, darunter auch der Ring.

Gollum spielt aber eine weitere Rolle bei diesem Ring, denn er will »seinen Schatz« (wie er ihn selbst nannte) zurückhaben. Deshalb verfolgt er Frodo bis in den Schicksalsberg, wo er ihm den Finger abbeißt und in die Klüfte fällt. Mit ihm fiel der Eine Ring, der Ring der Macht, und wurde vernichtet.

Neben den Zwanzig Ringen von Mittelerde, die als die Ringe der Macht bekannt sind, gab es auch andere Ringe magischer Natur zu jener Zeit. Sie waren von geringerer Macht und stammen zumeist aus der frühen Schaffenszeit der Elbenschmiede von Eregion. Die Anzahl dieser Ringe ist unbekannt, doch darf sie nicht als gering gelten.

Landeskunde

• Das Auenland ist die Heimat der Hobbits befindet sich im Nordwesten von Mittelerde. Die Landschaft ist hügelig, hier und da benetzt durch einen lichten Wald und voll fruchtbaren Ackerbodens. Etwa 1400 Jahre vor dem Ringkrieg, also etwa um das Jahr 1600 des D.Z., bekamen die Hobbits die Erlaubnis des damaligen Königs von Arnor (nördliche Königreich der Menschen) die Länder westlich des Flusses Baranduin (Brandywein) zu besiedeln. Das einzige was von ihnen verlangt wurde war: die Pflege von Straßen und Brücken, die offizielle Anerkennung des Königs und die Unterstützung der königlichen Boten. Somit waren die Hobbits zwar theoretisch dem König in Fornost Untertan, aber im Grunde genommen unabhängig. Sie besiedelten die Hobbits das fruchtbare Land und nannten es Auenland. Ab da fängt auch die Zeitrechnung der Hobbits an: 1. Jahr der Auenland Zeitrechnung (A.Z.) = Besiedlung des Auenlandes = 1601 des dritten Zeitalters (D.Z.). Um Auenland von Westen bis an den Brandywein im Osten zu durchqueren benötigt man etwa 40 Wegstunden (ca. 200 km) und um Auenland von Süden nach Norden zu durchqueren würde man etwa 50 Wegstunden (ca. 250 km) benötigen. Im Auenland herrschte zur Zeit des Ringkrieges ein mittleres Klima.

• Bree ist der größte Ort von Breeland. Eigentlich besteht Breeland nur aus Bree und weiteren drei Dörfern (Archet, Schlucht und Stadel) und ist ca. 4 x 3 km groß. Bree wurde von den Menschen aus Dunharg schon im zweiten Zeitalter gegründet. Im Jahre 1300 des dritten Zeitalters kamen auch die ersten Hobbits hinzu. Von hier aus fingen die Hobbits im Jahre 1600 des D.Z. mit der Besiedlung des nahen Auenlandes an. Die klimatischen und landschaftlichen Begebenheiten sind ähnlich, wenn nicht die gleichen wie im Auenland. (In Bree ist auch das Gasthaus »Zum Tänzelnden Pony.«

• Düsterwald , welches in früheren Zeiten Grünwald der Große hieß, ist ein großes Waldgebiet, daß ca. 650 km in nord-südlicher Richtung und etwa 300 km an der breitesten Stelle in west-östlicher Richtung mißt. Der Wald ist ein Teil der Region Wilderland. Düsterwald war seit jeher der Lebensraum der Waldelben, aber auch Menschen (Beoringer, Waldmenschen) suchten hier Zuflucht. Im Jahre 1050 des dritten Zeitalter siedelt sich Sauron in der Festung Dol Guldur an und bedroht das ganze südliche Grünwald mit seiner Magie und seinen Kreaturen. Seit dieser Zeit wurde Grünwald in Düsterwald umbenannt und Thranduil, König der Waldelben und Legolas Vater, zieht mit seinem Volk in den Nordosten des Waldes. Im Jahre 2541 des dritten Zeitalters, sendet der weiße Rat eine Armee aus und vertreibt Sauron, dieser zieht sich zwar nach Mordor zurück, jedoch wird Dol Guldur kurze Zeit später von einigen Ringgeistern wiederbesetzt und erneuert. Bis zum Ende des Ringkrieges dient Dol Guldur Sauron als Ausgangspunkt diverser Angriffe gegen seine Gegner. Auch Bilbo und die 13 Zwerge überquerten im Jahre 2941 den Düsterwald auf dem Weg zum Einsamen Berg und erlebten einige unangenehme Erfahrungen (u. a. der Angriff der Spinnen und die Gefangenschaft bei den Waldelben).

• Im groben kann man sagen, daß Eriador der westliche und nordwestliche Teil von Mittelerde ist. Die östliche Grenze ist das Nebelgebirge, die westliche Grenze die Blauen Berge, im Süden ist der Fluß Grauflut und im Norden das Meer die Grenze. Das Gebiet ist sehr groß (grob geschätzt etwa 900 x 900 km) und umfaßt daher verschiedene Klima- und Vegetationszonen. Zu Eriador gehören u.a. folgende Gebiete: Auenland, Breeland, die Hügelgräberhöhen, der Alte Wald, Minhiriath, Wetterberge (Wetterspitze), Mückenwassermoore, Angmar u.v.m. Am Anfang des dritten Zeitalters war Eridaor ein relativ dicht besiedeltes Gebiet. Elendils Nachfahren regierten dieses Land (Königreich Arnor). Es gab viele Siedlungen, viele Straßen und durch die Handelsrouten wurde eine reger Handel betrieben.

• Gondor (Steinland) ist ein Gebiet, das ca. 700 km in Ost-Westlicher und ca. 450 km in Nord-Südlicher Richtung mißt. Es befindet sich im Süden der uns bekannten Mittelerde. Im Norden und Westen wird es durch das Weisse Gebirge abgegrenzt. Im Osten ist der Fluß Anduin die natürliche Abgrenzung. Hierbei beziehe ich mich auf das Kerngebiet. Denn das Königreich Gondor hatte zu seinen Glanzzeiten auch Gebiete unter seiner Herrschaft, die weit östlich und südlich gelegen waren. Aber auch später hatte das Königreich Gondor einige Gebiete östlich des Anduins unter seiner Herrschaft z.B. Ithilien. Das Klima in Gondor hat milde Winter und relativ heiße und trockene Sommer. Gondor hat viele Flüsse, die das Land von Norden nach Süden durchziehen. Der Tatsache, daß das Klima relativ freundlich ist, genug Frischwasser vorhanden ist und daß die Landschaft "besiedlungsfreundlich" ist (keine dichten Wälder, keine Moore, etc.), ist es zu verdanken, daß Gondor auch während des Ringkrieges ein relativ dicht besiedeltes Gebiet war.

• Von Mithlond, den grauen Anfurten, konnte man mit den weißen Elbenschiffen auf dem geraden Weg in den alten Westen segeln. An den Grauen Anfurten verabschiedet sich, am Anfang des vierten Zeitalters, Sam von Frodo, der mit den anderen Ringträgern (Elrond, Galadriel, Gandalf, Bilbo) in den alten Westen segelt. Auch schon im im zweiten Zeitalter war Mithlond ein wichtiger See- und Handelshafen und ein wichtiges Rückzugsgebiet für die Elben im ersten Ringkrieg. Auch die Schiffe der Numenorer liefen diesen Hafen an, um zu handeln und noch mehr über den Schiffbau zu lernen.

• Lothlorien ("blühender Traumgarten" bzw. "Traumblume") ist ein Waldgebiet von ca. 80x80 km. Begrenzt wurde es im Süden vom Fluß Celebrant (Silberlauf), im Osten vom Anduin und im Westen vom Nebelgebirge. Die einzige Stadt, Caras Galdahon ("die Stadt der Bäume"), befindet sich im Südosten von Lothlorien. Der überwiegende Teil der Bevölkerung waren die Galadhrim (Sindarin: "Baumbewohner") - die Waldelben von Lothlorien. Jedoch gab es auch einige Noldor und Grauelben, die zusammen mit Galadriel und Celeborn kamen. Das Gebiet wurde schon relativ früh im ersten Zeitalter von den Waldelben besiedelt und damals hatte es den Namen Lorinand ("Tal des singenden Goldes"). Aber erst Galadriel gründete in der ersten Hälfte des Z.Z. das Reich. Die Gründung des Reiches hat die langsame, aber sichere Vernichtung der Waldelben in Lothlorien verhindert. Denn Galdriel hat die weit verstreuten Waldelben dazu motiviert sich zu einen, um besser für die schweren Zeiten, die bevorstanden, gewappnet zu sein. Vom Beginn des D.Z. bis zum Jahr 1981 des D.Z. war Amroth der Herrscher von Lothlorien. Nach seinem Tod kam Galadriel zusammen mit Celeborn zurück, um wieder den bedrohten Galadhrim zu helfen. Mit Hilfe von Celeborn und Nenya (Ring des Wassers) konnte Galadriel für eine sehr lange Zeit die Gefahren von Lothlorien abwenden. Die Bewohner von Lothlorien wohnten in den Baumkronen der Malorn Bäume und diese Behausungen nannten sich Fletts. Diese Fletts bestanden aus einer Plattform, die zwischen den Ästen der Bäume befestigt war. Zu dem Flett gelangte man über die Seile, die aus der Mitte der Plattformen rausragten. Bei anderen Elben waren die Fletts auch bekannt, allerdings dienten sie nur zur Beobachtung oder als Versteck.

• Mordor (Sindarin: "Das schwarze Land") befindet sich im Südosten des bekannten Teils von Mittelerde. Es erstreckt sich auf über 500 km in nord-südlicher Richtung und auf ca. 700 km in ost-westlicher Richtung. Mordor ist von Norden, Westen und Süden her durch massive Bergketten abgegrenzt und gliedert sich in drei Teilgebiete: Lithlad, Gorgoroth und Nurn. Lithlad (Sindarin: "Aschenfeld") befand sich im Nordosten und über dieses Gebiet ist nicht viel überliefert. Nurn befand sich im Süden, rund um den großen Salzwassersee (Nurnmeer). Dieses Gebiet diente als die "Kornkammer" von Mordor und mußte Saurons Heere mit Nahrung versorgen. Auf den Feldern mußten, zum größten Teil, versklavte Menschen ihren Dienst verrichten. Das dritte, und wichtigste, Teilgebiet war Gorgoroth bzw. die (Hoch-)Ebene von Gorgoroth und befand sich im Nordwesten von Mordor. Dieses Teilgebiet ist aus mehreren Gründen das Wichtigste. Dieses Gebiet mußten Frodo und Sam auf ihrem Weg zum Schicksalsberg durchqueren und hier befanden sich die wichtigsten Machtzentren und Stützpunkte von Sauron. Gorgoroth, war eine lebensfeindliche, zerstörte, düstere und mit Asche bedeckte Gegend.

• Das Wort Rohan kommt aus dem Sindarin (Elbensprache) und bedeutet "Pferdeland". Die Bewohner von Rohan, die Rohirrim (Sindarin: "Pferdeherren"), nannten ihr Land "Riddermark". Rohan erstreckt sich auf etwa 400 km in Ost-Westlicher Richtung und auf etwa 300 km in Nord-Südlicher Richtung (auf breitester Stelle). Die westliche Grenze von Rohan bildet die Pforte von Rohan mit dem Fluß Isen. Die östliche Grenze bildet der Fluß Anduin. Die südliche Grenze ist das Weiße Gebirge und die nördliche Grenze bilden die Ausläufer des Nebelgebirges und Fangorn (Heimat der Ents). Daß in Rohan ein Volk der Reiter wohnt, kommt nicht von ungefähr. Das Land ist eine Steppe, mit festem Grund und weiten Graslandschaften. Ich stelle mir Rohan wie die Steppen Südrußlands oder wie die weite Steppe von Ungarn vor. Also ein Land wie geschaffen um mit der Reiterei weite Strecken in kürzester Zeit zu bewältigen. Die weitesten Teile von Rohan sind sehr dünn besiedelt, hier und da eine Häuseransammlung. Nur der Süden, an den Hängen vom Weißen Gebirges, war relativ dicht besiedelt. Dieses Gebiet war in zwei Teilgebiete aufgeteilt: West- und Ost-Fold. Die Hauptstadt Edoras lag genau an der Grenze zwischen diesen zwei Teilgebieten.

Personen

Die Gefährten:

• Aragorn, der Waldläufer und zukünftige König

• Boromir, der Kämpfer aus Gondor

• Frodo, der Ringträger

• Gandalf, der weiße Zauberer

• Gimli, der Zwerg

• Legolas, der Waldelb

• Merry, der Prächtige

• Pippin, der Mutige

• Sam, der Beherzte

Die Freunde:

• Arwen, Elronds Tochter und Aragorns Liebe

• Bilbo, der „Ringfinder“

• Butterblume, der Gastwirt

• Celeborn, Galadriels Ehemann

• Cirdan, der „Schiffbauer“

• Elrond, der Herrscher von Bruchtal

• Eomer, der wackere Rohirrim

• Eowyn, die mutige Schildmaid

• Faramir, Boromirs Bruder

• Galadriel, die Herrscherin von Lothlorien

• Glorfindel, „der Goldhaarige“

• Radagast, „der Braune“

• Tom Bombadil, der kauzige Einsiedler

• Baumbart, der Anführer der Ents

Die Feinde:

• Gollum, das Opfer des Ringes

• Saruman, der Verräter

• Sauron, der dunkle Herrscher

• Grima Schlangenzunge, Theodens Berater

• Kankra, die große Spinne

Völker:

„Die Guten“:

• Die Elben, die edlen Erstgeborenen

• Die Menschen, die Sterblichen

• Die Hobbits, die „kleinen Menschen“

• Die Zwerge, Aules Kinder

• Die Ents, die Baumhirten

• Die Zauberer, die Istari

• Die Adler, die Herren der Lüfte

• Valar und Maiar (Ainur) - die Götterwelt von Arda

„Die Bösen“:

• Die Balrogs , die Herren der Unterwelt

• Die Drachen , Riesenechsen

• Die Ringgeister , Saurons dunkle Diener

• Die Orks , Morgoths und Saurons Fußvolk.

• Die Trolle , die "Knochenbrecher"

 

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